KfW erhöht wiederholt die Zinsen, Eiszeit am Häusermarkt in Metropolen

Kurzübersicht:

  • Immoblienpreise steigen durchschnittlich um 3%
  • Schwarmstädte werden zum Problem
  • Vorsicht vor Beratung bei Hausbank – Verkäufer statt Berater
  • Aktuelle Zinsübersicht von Banken und der KfW

Die Immobilienpreise steigen, und dass schon seit Jahren. Neu ist das nicht, doch immer mehr Deutsche erleben Mietkosten in Höhe von 1/3 ihres Einkommens oder mehr. Weltweit ist das nichts Besonderes. In manchen Gegenden New Yorks z.B. ist der Durchschnitt bei über 50% angekommen, ohne jedes Ende in Sicht. Aber was bewegt diese Leute dazu einen so viel höheren Anteil ihres Einkommens in den Selben oder sogar weniger Wohnraum zu investieren?

Die Antwort lautet Urbanisierung.

Urbanisierung beschreibt den Prozess einer (Groß-)Stadt welche großen Zuwachs an Einwohnern aus kleineren Städten und Orten darum herum erfährt. Grundsätzlich ist das nichts schlechtes, schon Aristoteles kam zu dem Schluss dass Menschen die Gesellschaft brauchen um sich weiterzuentwickeln und glücklich zu sein, doch wieso steigende Mieten in Kauf nehmen? Tut es eine Wohnung 45 Minuten außerhalb nicht auch?

Menschen in der Stadt sind zunehmend ausgeglichener.

Auch wenn sie am Abend nur zuhause bleiben, so besteht die reine Möglichkeit noch Karten für die Opernvorstellung zu besorgen oder etwa noch eben ein Bier mit Freunden trinken zu gehen. Die Vielfalt der Metropolen und die hohe Belebtheit gefällt. Singles können aus einem potenziell größeren pool Partner schöpfen, Familien haben eine größere Auswahl an Schulen und Bildungsinstituten und oft bessere Anbindung. Junge Menschen locken die abwechslungsreichen Jobangebote während Ältere von Medizinischen Einrichtungen und Fachärzten und kurzen Wegen zum Einkaufen profitieren.

„Regionen abseits der Ballungsräume werden Bevölkerung verlieren.“
– Harald Hermann , Städteforscher

Die Beliebtheit von Schwarmstädten (= Große Stadt welche Neubürger extrem anzieht) wie Berlin, Düsseldorf, Freiburg oder Regensburg steigt. Grundstücke innerhalb des Berliner S-Bahn Rings wurden in 2016 um die Hälfte teurer. 2017 stiegen sie um 3% im Durchschnitt in Deutschland und allein 20% in Berlin, sagte Helen Linder, Leiterin des Research Teams von Ziegert, einem der größten Berliner Makler. Dies vertreibt Familien im unteren Mittelstand sowie viele Singles welche sich ihre Wohnung nicht länger alleine leisten können.

„Wir haben eine Wohnungsnot, die wird uns noch Jahre beschäftigen.“
– Rolf Buch , Vorstandschef „Vonovia“

Wohnraum wird teurer, genauso wie die Grundstücke auf denen er gebaut ist. Bauplatz wird zunehmend rares Gut in Metropolen, der entsprechend teure Preis wird an Mieter weitergegeben. Auch die Mietpreisbremse und andere Versuche die Wohnungspreise unter Kontrolle zu bringen scheiterten kläglich. Wer eine Wohnung gefunden hat die er mag und sich leisten kann, der wird sie auch nehmen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Anzahl der gemeldeten Fälle eines Übersteigens der sog. „Mietspiegel“ in Berlin im Jahre 2016: 6 Stück.

Schlussendlich macht es also die Kombination aus hoher Nachfrage, zu langsam vorrangehenden Bauprojekten und wenigen Bauplatzes sowie dem Flair der Großstadt zu sein welche die teils enorm hohen Preise zu rechtfertigen scheint. Wohnraum wird in Ballungsräumen somit weiterhin schwer erschwinglich bleiben.

Finanzberater sind heute in Wirklichkeit keine Berater, sondern schlicht Verkäufer.

In ihrer Werbung präsentierten sich Banken immer gerne als Freund der Kunden, die nur das Beste für sein Geld wollen. Oft sieht die Realität jedoch anders aus.

Eine Studie des Bundesverbands der Verbraucherzentralen kam zu dem Ergebnis, dass: fast jedes zweite empfohlene Anlageprodukt nicht zu den Wünschen und Zielen der Kunden passt. Ein Großteil war zu teuer, zu unflexibel oder schlicht zu riskant. Entsprechend hart gehen die Verbraucherschützer mit den Bankberatern ins Gericht. „Finanzberater sind heute in Wirklichkeit keine Berater, sondern schlicht Verkäufer.“ Basierend ist die Aussage auf einer Studie der Verbraucherzentrale des Bundesverbands.

Beigefügt eine Übersicht von Bankdarlehen als Indikation, welche je nach Postleizahl noch günstiger oder höher ausfallen können !

Freibleibendes Beispiel für : Neubau oder Kauf mit Renovierung : Für eine Finanzierung bis zu 60 % (Basiszins) des Kaufpreises bzw. der Herstellungskosten gelten die folgenden Basiszinsen p.a ab 1 % Tilgung

 

Zinsen fest für Fester Sollzins p.a. Effektivzins p.a. Auszahlungskurs +/-
1 1.15 % 1.16 % 100.00 % 0.21
5 0.96 % 0.96 % 100.00 % 0.01
8 1.18 % 1.19 % 100.00 % -0.01
10 1.17 % 1.18 % 100.00 % -0.02
15 1.62 % 1.63 % 100.00 % -0.02
20 1.99 % 2.01 % 100.00 % -0.02
25 2.11 % 2.13 % 100.00 % 0.00
30 2.3 % 2.32 % 100.00 % 0.00

Für eine Finanzierung über 60% des Kaufpreises bzw. der Herstellungskosten wird ein Zinsaufschlag auf den oben genannten Basiszins berechnet. Finanzierung Zinsaufschlag p.a. auf den Basiszins über 60% bis 70% 0,10%, über 70% bis 80% 0,20% , über 80 % bis 85 % 0,35 %, über 85% bis 90 % 0,55 %, bis 95 % über 95% bis 100 % 1,1 %.

KfW Zinsübersicht freibleibend EEH Prog. 153    55 ,  40 , 40 Plus

Kredithöhe und Auszahlung
  • 100.000 Euro für jede Wohneinheit
  • Auszahlung zu 100 %
  • Abrufbar wahlweise in einer Summe oder in Teilbeträgen
  • Sie können den Kredit innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufen. Eine Verlängerung auf maximal 36 Monate ist möglich.
  • Ab dem 13. Monat nach Zusage fällt eine Bereitstellungsprovision in Höhe von 0,25 % pro Monat auf den noch nicht abgerufenen Kreditbetrag an.
  • Die abgerufenen Beträge müssen Sie innerhalb von 6 Monaten vollständig ihrem Verwendungszweck zuführen.
 
Laufzeit Sollzinsbindung Zins Effektivzins
10 10 1.2 % 1.21%
10 10 1.54 % 1.55%
20 10 1.45 % 1.46%
20 20 2.05 % 2.07%
30 10 1.5 % 1.51%
30 20 2.25 % 2.27%
 

Besonders vorteilhaft für Sie: Der Tilgungszuschuss

Mit dem Tilgungszuschuss sparen Sie Geld:
  • Der Tilgungszuschuss reduziert Ihr Darlehen und verkürzt die Laufzeit. Sie müssen also nicht den gesamten Betrag zurückzahlen.
  • Je besser der KfW-Effizienzhaus-Standard Ihrer neuen Immobilie, desto höher der Tilgungszuschuss:
KfW-Effizienzhaus Höhe Tilgungszuschuss
KfW-Effizienzhaus 40 Plus 15 % der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 40 10 % der Darlehenssumme, bis zu 10.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 55 5 % der Darlehenssumme, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit

Den Tilgungszuschuss schreiben wir Ihnen nach erfolgreichem Abschluss Ihres Vorhabens gut. Eine Barauszahlung oder Überweisung ist nicht möglich.

Alle Angaben sind freibleibend. Irrtum und Übertragungsfehler vorbehalten. Disclaimer Alle hier veröffentlichten Angaben erfolgen unverbindlich und stellen weder eine Empfehlung noch eine Aufforderung zur Umsetzung Ihrer Finanzierung dar . Die Informationen in diesem Dokument wurden aus Daten erarbeitet, von deren Richtigkeit ausgegangen wurde; Marco Bruse garantiert diese jedoch nicht. Die Angaben dienen ausschließlich zur Information, die dem Investor eine selbständige Entscheidung erleichtern soll.

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