Baufinanzierungs-Lexikon
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Eigenheimzulage

Wurde im Jahre 2006 abgeschafft. Weiter aufgeführt die Vorgänge der Vorjahre hierzu.Seit dem 01.01.96 fördert der Staat die Bildung von Wohneingentum durch die Gewährung einer Eigenheimzulage auf Basis des Eigenheimzulagegesetzes. Die Eigenheimzulage ersetzt den früheren § 10e EStG. Die Förderung erfolgt nun nicht mehr in Form einer Steuervergünstigung, sondern als echte Zulage, die das Finanzamt an alle Eigenheimerwerber innerhalb bestimmter Einkommensgrenze über acht Jahre in einer bestimmten Höhe auszahlt. Der staatliche Zuschuß besteht aus den Komponenten Grundförderung, Baukinderzulage und Anreizen für ökologische Baumaßnahmen. Vor dem Einzug angefallene Aufwendungen (Vorkosten) können darüber hinaus in begrenzter Höhe steuerlich wie Sonderausgaben geltend gemacht werden. Bestimmte Einkommensgrenzen dürfen nicht überschritten werden. Die Förderung können Sie nach dem Einzug bei Ihrem Wohnfinanzamt beantragen. Sobald Ihr Antrag bewilligt wurde, wird Ihr jährlicher Förderbetrag automatisch am 15. März eines jeden Jahres auf Ihr Konto überwiesen. Die Gutschrift für das erste Jahr erhalten Sie innerhalb eines Monats nach Zugang des Förderbescheids.<br><br><b>Hinweis:</b><br>Für die Eigenheimzulage gelten die folgenden Einkommensgrenzen: Für alleinstehende € 81.806,-- und für Ehegatten € 163.614,-- in zwei Jahren. Dieser Betrag erhöht sich für jedes zum Haushalt gehörende Kind um € 30.678,--.Für die Ermittlung des Einkommens wird der Gesamtbetrag der Einkünfte im Jahr des Einzugs und des Vorjahres herangezogen.Bitte erfragen Sie die aktuelle Information bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

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