Marco Bruse & Partner Baufinanzierung

Bauzinsen – viel zu oft geraten sie aus dem Fokus

Marco Bruse und sein Team haben für Sie die tagesaktuellen Bauzinsen fest im Blick

Von Bauzinsen wird gemeinhin gesprochen, wenn man eigentlich eine Buchgrundschuld (früher: Hypothekenzinsen) meint. Der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen ist schnell erläutert: Sie bauen gerade Ihr Eigenheim, wohnen aber noch zur Miete in Ihrer bisherigen Wohnung. Der Keller ist fertig, Ihr Kellerbauer stellt Ihnen seine Rechnung. Sie bezahlen selbstverständlich – und entrichten dafür Zinsen, weil Sie sich das Geld bei Ihrer Bank ausleihen – und zwar bevor Sie die Gesamtsumme abrufen. Genau diese Zinsen nennt man streng genommen Bauzinsen oder Bauzeitzinsen.

Diese Bauzinsen ins Gesamt-Finanzierungspaket für Ihre Immobilie einzukalkulieren, wird leider viel zu häufig vernachlässigt. Bei „großen Kellern“ – sprich großen Summen – kommt dabei schnell viel Geld zusammen, das Sie für die Zinsen aufbringen müssen und das vorher unter Umständen nicht einkalkuliert wurde. Damit Sie stets einen Überblick haben, wie sich dieser Kostenblock entwickelt, haben wir für Sie den tagesaktuellen Zins im Blick. Über ihn informieren wir Sie permanent, damit Ihre Bauzeitzinsen zur festen Größe Ihrer Baufinanzierung werden und Sie sich auf der sicheren Seite fühlen können.

Warum Hypothekenzinsen nicht gleich Bauzinsen sind

Noch ein Wort zu den Hypothekenzinsen, die oft als Bauzinsen bezeichnet werden, streng genommen aber keine sind: Bauzinsen werden maßgeblich davon bestimmt, wie eine Bank sich refinanziert. Bei Hypothekenbanken geschieht dies über die Herausgabe von Pfandbriefen und Anleihen. So beteiligen sich Anleger eher indirekt an der Finanzierung von privaten und gewerblichen Immobilienprojekten. Ihre Wertpapiere sind dabei festverzinst und bilden so die Basis für den Hypothekenzins.

Da diese Pfandbriefe häufig eine Laufzeit von zehn Jahren haben, bestimmen sie für diese Dauer auch die Höhe des Hypothekenzinses. Allerdings hat der Gesetzgeber durch das Pfandbriefgesetz dafür gesorgt, dass maximal 60 Prozent des Beleihungswertes einer Immobilie über Pfandbriefe finanziert werden können. Den Rest des benötigten Geldes ( bei einer 80- oder 100-Prozent-Finanzierung zum Beispiel) decken Banken meist über kurzfristige Geldmittel. Das ist also das Geheimnis hinter den Bauzinsen…