Baufinanzierung Marco Bruse Karlsruhe

Konstantdarlehen einfach erklärt mit Vorteilen und Nachteilen

Was ist ein Konstantdarlehen genau?

Definition: Das Konstantdarlehen ist eine spezielle Form der Bausparvorfinanzierung. Hierbei gibt es eine stets gleichbleibende Kreditrate, die ein hohes Maß an Planbarkeit mit sich bringt.

Die Besonderheit ist, dass der Kreditnehmer während der gesamten Laufzeit eine gleichbleibende Rate zahlt. Banken bieten dafür Laufzeiten von bis zu 30 Jahren an. Insbesondere für Bauherren und Immobilienkäufer, die eine hohe Kalkulationssicherheit wünschen, ist ein Konstantdarlehen damit wie geschaffen. Dank einer Zinsgarantie ist hier das Risiko steigender Zinsen praktisch ausgeschlossen. Für alle, die ein Haus selbst neu bauen, ist darüber hinaus die oft gewährte bereitstellungszinsfreie Zeit während der Bauphase besonders attraktiv (siehe: Bauzeitzinsen).

Ob dieses Vorgehen immer die bestmöglichen finanzielle Option für Sie ist, lässt sich im Vorfeld nur schwer beantworten. Die Entwicklung der Zinsen ist schließlich nicht verlässlich vorherzusehen. Wenn Sie sich einen günstigen Zinssatz sichern können, ist das Konstantdarlehen aber eine attraktive Form der Baufinanzierung.

Feststehende Monatsraten und eine lange Laufzeit zeichnen das Konstantdarlehen aus

De facto steht beim Konstantdarlehen die Monatsrate fest – und zwar so lange, bis die Immobilie abbezahlt ist. Das kann 20 bis 30 Jahre in Anspruch nehmen. Genau dies ist auch der Grund, weshalb man sich Gedanken machen sollte, bevor man eine so lange Bindung eingeht. Wer davon ausgeht, dass er immer wieder nennenswerte Sondertilgungen vornehmen kann, sollte daher besser ein Annuitätendarlehen nutzen – oder aber eine Kombination zwischen Konstantdarlehen und Annuitätendarlehen, bei der auch eine Sondertilgung kein Problem ist. Die Gesamtkosten für das Darlehen können mit einer geschickten Kombination mehrerer Darlehensarten in vielen Fällen gesenkt werden.

Bis zu 6 Monate bereitstellungsfreie Zeit

Die verschiedenen Anbieter von Konstantdarlehen haben auch verschiedene Konditionen im Angebot. Eine bereitstellungsfreie Zeit für Ihr Darlehen ist aber eigentlich immer enthalten und führt dazu, dass ein Konstantdarlehen auch für Bauherrn interessant sein kann. Denn zum Teil gewähren Banken hier bis zu 6 Monate, in denen dann eben noch keine Zinsen für die Kreditsumme anfallen.

Bausparkassen bieten eine besondere Form des Konstantdarlehens an

Nutzt man ein Konstantdarlehen einer Bausparkasse, gilt grundsätzlich die gleiche Regel, dass ein Zinssatz (für Vorfinanzierung und Endfinanzierung) für die gesamte Laufzeit festgeschrieben ist. Allerdings schließt man mit der Bausparkasse eigentlich zwei Darlehen ab, die miteinander verbunden sind. Man erhält einen Darlehensteil sofort, den anderen als ein Vorausdarlehen zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt. Der eine Teil des Darlehens wird praktisch wie ein Annuitätendarlehen gehandhabt, der andere Teil ist ein klassisches Bauspardarlehen. Ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, wird das Annuitätendarlehen mit einem Schlag abgelöst. Danach zahlt der Kunde das Bauspardarlehen zurück – und zwar mit einer immer gleichen Monatsrate. Es gilt hier allerdings zu beachten, dass bei dieser Finanzierungsform ein Vergleich mit anderen Angeboten ausgesprochen schwierig ist. Ein Konstantdarlehen bei einer Bausparkasse will also sehr genau geprüft sein.

Eine Beratung zum Konstantdarlehen einer Bausparkasse können wir gleichermaßen durchführen wie Ihr Bausparkassen-Bankberater, in vielen Fällen erhalten wir sogar bessere Konditionen

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