Das Forward-Darlehen: Der Zins von heute für die Finanzierung von morgen

Wie funktioniert ein Forward-Darlehen?

Der Zins ist bei einer Baufinanzierung das wohl wichtigste Kriterium, um Angebote voneinander abzugrenzen, denn Änderungen im Zinssatz wirken sich direkt auf die zu zahlende Darlehenssumme aus – positiv wie negativ. Wer sich heute die momentan günstigen Konditionen auf dem Kreditmarkt für einen späteren Zeitpunkt sichern will, kann dies mit einem Forward-Darlehen tun: Zwischen dem Abschluss des Vertrages und der tatsächlichen Auszahlung der Kreditsumme können mehrere Jahre liegen, der aktuell gültige Zins wird aber für die Zukunft garantiert. Das ist momentan besonders interessant, da die Zinsen auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau sind und man davon ausgeht, dass sich dies mittelfristig ändern wird, zukünftige Kredite zu neuen Konditionen also teurer werden. Mit einem Forward-Darlehen umgeht der Kreditnehmer mögliche zukünftige Anhebungen des Zinssatzes. Dieses Entgegenkommen der Bank wird durch einen Aufschlag finanziert, der je nach Anbieter unterschiedlich hoch ausfällt.

Das Forward-Darlehen gibt Planungssicherheit

Durch den Abschluss eines Forward-Darlehens kennt man schon heute die exakte finanzielle Belastung durch eine in der Zukunft liegende Baufinanzierung. Vor steigenden Zinsen ist man geschützt, denn es gelten die Zinssätze von heute. Beim Vergleich zwischen Forward-Darlehen sind verschiedene Parameter relevant: die Länge der Vorlaufzeit und der Sollzinsbindung, der zu begleichende Aufschlag für das Forward-Darlehen und natürlich der Zinssatz. Wir sorgen hier für Vergleichbarkeit und erarbeiten mit Ihnen ein optimales Konzept für eine individuell angepasste Anschlussfinanzierung. Am besten geschieht dies schon einige Zeit vor Ablauf der Zinsbindung des bestehenden Darlehens, denn so kann man sich in aller Ruhe informieren und die Konditionen gründlich prüfen.